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Zur Geschichte des TSV Lelm

1919 war das Gründungsjahr des Männerturnvereins Lelm (MTV). Es wurde im Dorfe auf dem Saal geturnt. Schon bald ging es in die umliegenden Dörfer zu den ersten Wettkämpfen. 1933 änderten sich die politischen Verhältnisse auch in Lelm erheblich. Der MTV spielte im Dorf kaum noch eine Rolle. Trotzdem wurde mit dem Bau eines Sportplatzes begonnen, der aber über das Anfangsstadium nicht herauskam. Während des 2. Weltkrieges kam jegliches Vereinsleben zum Erliegen.
1946 kam der Verein unter dem Namen TSV wieder in Schwung. Viele Flüchtlinge traten bei. Es wurde wieder geturnt und vor allem Handball gespielt und der Grundstein zum Handballdorf am Elm gelegt. Leichtathletik wurde auch ausgeübt, allerdings in sehr beschränktem Maße. So konnte Erich Klapschinski bei den Männern bereits Kreismeister im Waldlauf werden.
Gegenüber der Kastanienallee wurde unter viel Eigenhilfe ein Sportplatz und später ein Vereinsheim gebaut.
1966 begann die Ära der Leichtathleten im TSV Lelm. Zuerst nur mit einer Schülerabteilung. Ab 1968 kamen auch Jugendliche und bei den Erwachsenen zunächst nur „Langstreckler“ dazu. Diese bestimmten aber und bestimmen auch heute zu einem erheblichen Teil den Erfolg der Abteilung. Bereits Anfang der 70er Jahre setzte sich der TSV Lelm mit an die Spitze im Kreis Helmstedt und war Jahrzehnte der erfolgreichste Verein. Aus der Breitenarbeit kamen dann große Erfolge. 1998 wurde der erste Deutsche Meistertitel nach Lelm geholt. Peter Arms siegte im Crosslauf der Senioren. In der Zwischenzeit zieren die Erfolgsbilanz 5 Deutsche, über 20 Norddeutsche und über 30 Landesmeister. Die Leichtathletik-Abteilung besteht zur Zeit aus 180 Mitgliedern. Davon sind ca. 80 in den Schülerklassen und 40 bei der Jugend und den Erwachsenen aktiv.

Jürgen Uhde  (08/2009)